Meine Geschichte

Kennen Sie Kinder, die unter schwerem Juckreiz leiden? Können Sie sich vorstellen, wie es einer Mutter geht, die ein Kind mit juckendem Hautausschlag und permanenten Kratzanfällen beruhigen muss? 

Nach der Geburt entwickelte ich einen Hautausschlag namens Milchschorf, der sich in schwerste juckende Neurodermitis wandelte. Meine Mutter litt unter den schlaflosen Nächten, die ich mit Kratzen und Schreien durchwachte. Als Kleinkind kam ein heftiger Heuschnupfen und einer Katzenhaarallergie mit beginnendem Asthma dazu. Meine Verdauung quälte mich mit häufigen Durchfallphasen und schwer erträglichen Darmkrämpfen. 

Ich war als Kind immer viel zu dünn, blass, schwächlich und hypersensibel. Die Lust am Sport war mir vergangen, denn Schwitzen brannte wie Feuer auf der wundgekratzten Haut. 

Meine Neurodermitis belastete mich besonders in der Pubertät psychisch, weshalb ich mich oft nicht einmal auf die Straße traute, da auch Gesicht und Hände befallen waren- abgesehen vom quälenden Juckreiz und den Schmerzen durch die aufgeplatzten, wunden Hautstellen. Ich fühlte mich abstoßend und unattraktiv. 

Als ob das nicht schon genug wäre, entstellte in diesem Alter auch noch eine schwere Akne mein Gesicht. Ich zog mich von Aktivitäten mit meinen Freunden zurück, war sehr schüchtern und für das andere Geschlecht komplett uninteressant. 

Was hatte die Schulmedizin für mich parat? Hochdosierte Cortisonsalben als Dauertherapie waren die scheinbar einzige Lösung, die zwar endlich das Ekzem unterdrückten, aber besonders im Gesicht die Haut immer dünner werden ließ und mit zunehmendem Alter vorzeitige Faltenbildung bewirkte. Sobald ich die Cortisonbehandlung reduzierte, flammte das Ekzem umso schlimmer wieder auf. Meine Haut war praktisch süchtig auf Cortison. 

Während meines Medizinstudiums begann nun meine Suche nach einem alternativen Therapiekonzept. Die damalige Schulmedizin – trotz jahrelanger klassischer Desensibilisierungstherapie – hatte mir nicht helfen können.

Im Laufe meiner Testfahrt durch meine Zusatz- Ausbildungen in Homöopathie, TCM und Akupunktur, Darmsanierungen und Nahrungsmittelkarenz, Bioresonanz , Psychotherapie und Kinesiologie, Zahnsanierung und Amalgamentferung etc. habe ich ein breitgefächertes Wissen auf dem Gebiet der Komplementärmedizin erworben und mich selbst als Versuchskaninchen benutzt und schon bald erste Erfolge verzeichnet.

Als ich vor ca. 15 Jahren durch eine Freundin von der EPD (Enzym potenzierte Desensibilsierung) erfuhr, die ihr allergisches ADHS- Kind erfolgreich auf der Grazer Kinderklinik damit behandeln ließ, gelang der Durchbruch:

Mit Hilfe der EPD, bei der ich von meinem geschätzten Kollegen Dr. Walter Surböck, Mariazell, lernen durfte, verschwand die Neurodermitis im Laufe von 3 Jahren vollständig und ist durch die 1x jährlichen Auffrischungen auch nicht wieder gekommen.

Fazit:

Wichtig war die vorbereitende Entgiftung und Immunmodulation durch die jährlichen Darmsanierungen, Schwermetallausleitung und Allergiebehandlung mit der Psychokinesiologie, sodass die Enzympotenzierte Desensibilisierung, die auch gegen Nahrungmittelunverträglichkeiten eingesetzt wird, ihre Wirkung voll und nachhaltig entwickeln konnte.

Heute esse ich alles, was mir schmeckt und einer gesunden Ernährung entspricht. Mit früher unverträglichen Nahrungsmitteln bin ich zwar immer noch vorsichtig, habe aber nicht das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen und mache ungestraft Ausnahmen, wenn ich eingeladen bin oder auswärts essen gehe. Katzen- oder Pollenkontakt bleiben ohne allergische Reaktion und ich kann mich über meine gesunde Haut freuen.

Bild von Dr. Veronika Königswieser

Dr. Veronika Königswieser

Ärztin für Allgemeinmedizin,

Ganzheitsmedizin

Wahlärztin, keine Kassen

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