Ein Totimpfstoff ist da - mit einer guten und einer schlechten Nachricht

Ein Totimpfstoff ist da - mit einer guten und einer schlechten Nachricht

 

Ein Covid-19-Totimpfstoff ist da!


... und zwar die s.g. „Lübecker Anti-Covid-19-Impfung“, erhältlich auf jeden Fall in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Dies ist grundsätzlich eine gute Nachricht, aber es gibt hier leider auch eine schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht:

  1. Jetzt ist auch bei uns ein Covid-19-Totimpfstoff verfügbar, der

  2. in Europa hergestellt wird: Deutschland, („Die Lübecker Anti-Covid-19-Impfung“)

  3. Es ist kein abgetötetes, infiziertes, menschliches oder tierisches Gewebe, so wie bei einigen anderen Totimpfstoffen, sondern ein rekombinant hergestelltes, also besonders „sauberes“ Spike Protein, nämlich die rekombinante RBD (Rezeptor-bindende Domäne, Arg319-Phe541) der Spike-Protein-S1-Untereinheit, mit der sich der Virus an Rezeptoren der Zielzellen bindet.

  4. Laut dem Entwickler, Dr. Winfried Stöcker, ist die anschließende Antikörperbildung überzeugend hoch. 95% der Geimpften produzierten innerhalb von sechs Wochen ausreichend hohe Antikörper-Titer.

 

Andere Totimpfstoffe, die wahrscheinlich bald in europäischen Ländern zugelassen werden, wie der chinesische Sinovac, sind inaktivierte Ganzvirus-Impfstoffe. Das bedeutet, es wird das komplette SARS-CoV-2 Virus gespritzt und zwar zuvor chemisch inaktiviert, sodass sie sich im Körper nicht mehr vermehren kann, aber dennoch eine gute Immunantwort auslöst.

Totimpfstoffe gehören zu den ältesten und bewährtesten Impfstofftechnologien. Dabei werden ganze, abgetötete, erregerbefallene Gewebsanteile (wie im Fall vom chinesischen Sinovac) oder Bruchstücke davon (Beispiele: Tollwut, Polio und Hepatits-A) verwendet.

      5. Die Lübecker Anti-Covid-19-Impfung enthält kein Polyethylenglycol, gegen das viele Menschen            Allergien entwickelt haben (z.B. mRNA wird in Polyethylenglycol verkapselt).

      6. Der Impfstoff kann von jedem praktizierenden Arzt im Rahmen eines s.g. „individuellen Heilversuchs“              bestellt und verimpft werden, obwohl er bei uns nicht offiziell zugelassen ist.

Dr. Stöcker argumentiert so:
Zitat Homepage:
Es gibt Impfungen mit einem großen und andere mit einem sehr geringen Gefahrenpotential. Es ist ein Unterschied, ob man einem gesunden Menschen abgeschwächte Viren oder Virus-RNS injiziert oder ein kleines unscheinbares rekombinantes Protein, das nicht viel im Organismus anrichten kann, außer einer spezifischen Immunstimulation.

Dieses unkomplizierte und jahrzehntelang bewährte Impfschema mit einem längst verfügbaren Bagatell-Antigen wäre im Falle der Covid-19 das Gebot der Stunde.

Dass man hier ganz neue Ansätze verfolgt, etwa Virus-RNA in den Körper der Impflinge einschleust, die das Immunisierungs-Antigen erst im eigenen Organismus synthetisieren sollen, mag sehr wirksam sein, aber viele Leute haben Angst davor, weil sie befürchten, die Virus-RNS werde sich im Körper verselbständigen und unerwarteten Schaden anrichten.

In ganz Deutschland haben mehrere Ärzte das Lübecker Verfahren über 700 mal legal angewendet, in keinem einzigen Fall ist jemand krank davon geworden, aber es haben sich bei über 95% der Impflinge schützende Antikörper in hoher Konzentration gebildet und bei der Mehrheit eine zelluläre Immunität etabliert.

Geimpft wird nach dem Lübecker Konzept in der Regel dreimal: Am Tage Null, dann nach 14 Tagen und noch einmal nach vier Wochen, es kommt nicht so genau darauf an. Die Antikörper-Konzentration wird dann nach weiteren 14 Tagen gemessen, denn blind darauf zu vertrauen, dass sich wohl ein Immunschutz aufgebaut habe, wäre ein Zeichen mangelnder Sorgfalt. Über 95% der Patienten sind jetzt immun gegen Corona. Immunschwächlinge werden ein oder zweimal nachgeimpft.

Die Impfung erfolgt intramuskulär, am besten in den M. deltoideus. Und nicht subcutan, sonst schwillt gelegentlich der Arm nach der dritten Impfung etwas stärker an. Nicht vergessen, nach dem Einstich den Kolben ein Stückchen zurück zu ziehen, dass die Suspension nicht in ein Blutgefäß gelangt – das kommt zwar nur alle tausend Mal vor, aber das Antigen würde unter anderem durch das Blut soweit verdünnt, dass das Immunsystem nichts von der Impfung mitbekommt.“

https://www.winfried-stoecker.de/blog/der-hausarzt-impft-bestelladressen

 

Die schlechte Nachricht:

  1. eventuell geringere Wirksamkeit als die mRNA und Vektorimpfstoffe

  2. Die Impfung enthält Aluminium als Adjuvans (Aluminium Hydroxid, Alhydrogel).
    Allerdings ist Aluminium und früher sogar Quecksilber ohnehin schon immer in den meisten gängigen Impfungen als Hilfsstoff enthalten gewesen. Sinn des Adjuvans ist es, das Antigen am Ort der Applikation festzuhalten, sodass die Immunzellen Zeit haben anzudocken und darauf zu reagieren. Ohne Adjuvans würde das Antigen zu sehr verdünnt werden, sodass das Immunsystem nichts von der Impfung „mitbekommt“.

  3. Es gibt Vermutungen, dass das Spike-Protein cytotoxische Wirkung hat.
    (Dem steht entgegen, dass dieses ja nur durch die Impfung gespritzt und dann relativ schnell abgebaut wird, aber im Gegensatz zu den genetisch basierten Präparaten nicht immer wieder neu vom Körper selbst nachproduziert wird.)

  4. Kein Eintrag in den „Grünen Impfpass“.
    Wer mit diesem Impfstoff geimpft ist, gilt offiziell weiterhin als “Ungeimpfter”, da dieser noch nicht offiziell zugelassen ist.
    Allerdings kann (sollte) man nach 6 Wochen einen Antikörpertest bzw. T-Zelltest gegen SARS-CoV2 machen lassen.

    Wenn einer dieser Tests positiv ist, hat man (meinem derzeitigen Informationsstand Aug.21 gemäß) denselben Status wie ein Genesener
    (in Österreich gilt als genesen, wer einen ausreichend hohen Antikörperspiegel (neutralisierenden Antikörper) mittels eines positiven Antikörpertests und eine ärztliche Bestätigung vorweisen kann).

    Auf jeden Fall aber ist man durch die Lübecker Impfung durch neutralisierende Antikörper bzw. T-Zellen geschützt.

    Dies könnte ein gutes Argument für besorgte Arbeitgeber sein, die zur Impfung drängen, vorausgesetzt es geht denselben um Gesundheit und eine schützende Immunantwort und nicht per se um den offiziellen Status und Eintrag in den Grünen Pass.


  5. Als „individueller Heilversuch“ trägt der impfende Arzt die volle und alleinige Last der Verantwortung, weshalb sich wahrscheinlich leider kaum Ärzte finden werden, die sich dieser Situation aussetzen.

    Dem steht entgegen, dass bei Impfstoffen aller Art grundsätzlich jeder impfende Arzt die letztendliche Verantwortung trägt, und sollte daher immer ausreichend über die möglichen Nebenwirkungen aufklären.

    Für Impfschäden bei den Covid-19-Impfungen halten sich die Herstellerfirmen ohnehin schon immer schadlos. Auch der Staat putzt sich ab und vergütet einen bewiesenen Impfschaden mit nur etwas mehr als 1000 Euro ...

 

       FAZIT:
       Wem es also egal ist, ob seine Covid-19-Impfung im Grünen Pass oder ELGA (österreichische             elektronische Gesundheitsakte) eingetragen ist und nicht offiziell anerkannt ist, dem es vor allem um den     Schutz per se geht, für den/die könnte diese Impfung möglicherweise interessant sein. 

Allerdings ist es derzeit sehr schwierig einen Arzt/Ärztin zu finden, der/die bereit ist, diesen Impfstoff zu verabreichen.

 

 

        Veronika Königswieser

 

 

P.S: Lesen Sie über weitere Covid-19-Impfstoffe, die in der Zulassungspipeline sind (Stand Sommer 2021):

 


© Dr. Veronika Königswieser